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Heck, Backskisten & Dies und Das …

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Einige Sachen haben sich wieder am Pocketship getan, von denen ich berichten kann … Ich werde alles thematisch clustern, also nicht wundern, wenn auf dem einen oder anderen Bild im Hintergrund schon etwas Neues zu sehen ist, von dem ich dann an der Stelle noch nichts erzählt bzw. geschrieben habe.

Los geht es mit der Reling-Oberseite, die es noch galt zu verschließen. Unter dem „Deckel“, der die Reling, oder Rücklehnen-Oberseite, bildet, sollten punktuell Unterfütterungen mit eingearbeitet werden, damit dort später Klampen oder Klemmen ihren Halt finden können. Ich habe diese Unterfütterung komplett durchgezogen, da ich jetzt noch nicht sagen kann, wo alles seinen Platz finden wird und was es eventuell noch zusätzlich geben wird. Diese Tür wollte ich mir dadurch aufhalten.

Hier ein paar Bilder dazu:

Oben die grobe Einpassung der Stücke, diese habe ich mit reichlich angedicktem Harz mit dem Deckel der Rücklehne und temporären Schrauben verklebt und zuvor in die richtige Form gebracht.

Hier zu sehen:

Nach dem Trocknen zeichnete ich mittels eines Hilfs-Tools die Kante an, an der ich die Überstände absägen konnte. Somit waren die Rücklehnen für diesen Arbeitsschritt fertig.

Als nächstes kümmerte ich mich um den sauberen Ausschnitt für den späteren Deckel, welcher den Schwertkasten nach oben hin verschließen soll. Den fräste ich mit der Oberfräse nach und die Stellen, an die ich nicht heran kam mit der Fräse, wurden mit Stemmeisen und Multitool nach bearbeitet.

Leider habe ich kein Bild mehr von dem fertigen Bearbeitungsschritt, daher muss dieser Zwischenstand reichen, aber ich denke, jeder weiß, was gemeint ist.

Das nun folgende Thema und die Entscheidung, wie es nun werden soll, trage ich schon relativ lang mit mir herum, doch nun habe ich eine Entscheidung getroffen!
Es geht um das Heck des Pocketships. Genauer gesagt, um die obere nach innen fallende Kante – diese gefiel mir nie wirklich gut. Schöner und von der Heckform schlüssiger war schon immer für mich die Heck-Oberkante, wie sie bei den Cornish Crabbern oder bei den Cape Cutter gefertigt werden. Diese Boote waren ja auch Vorlage für das Pocketship, sodass ich die Heckform lt. Plan, in der Art, nicht nachvollziehen kann. ABER, hier sprechen wir über den persönlichen Geschmack und darüber lässt sich ja bekanntlich streiten.

Okay, ich habe mich also entschlossen, das Heck wie bei einem Cape Cutter zu bauen. Dazu musste ich wieder ein Stück Heck an die vorhandene Rundung des Heck’s aufsetzen, was mittels Flachdübel kein Problem war. Nach innen kam eine nach unten länger gehende Aufdopplung und nach hinten aussen eine Aufkanntung mit einer Rundung, so passt es jetzt für mich.

Hier ein paar Bilder von dem beschriebenen Arbeitsschritt und dem ganz grob, noch nicht fertig in Form gebrachten Heck:

Das sollte der Bogen werden, den es galt aufzumontieren, um daraus dann die finale Form zu bekommen. Hier die Trockenprobe.

Folgende Bilder zeigen die beiden Aufdopplungen innen und aussen und den anschließenden groben Zuschnitt und Grob-Schliff nach dem Aushärten:

So gefällt mir das Heck besser und ich denke mit dieser Art lassen sich Leiter etc. auch einfacher einhängen/montieren, je nachdem, wie es einmal werden wird.

Weiterhin, an der Stelle kann ich es ja verraten, möchte ich die Großschot, eben auch wie bei den schon genannten Bootstypen, am Heck montieren und nicht mitten in der Plicht auf dem Schwertkasten.

Die Kästen für die späteren Dorade-Lüfter mussten noch gemacht werden. Das war aufgrund der kleinen vier Bauteile auch relativ schnell gemacht.

Vorne am Bug angekommen, habe ich auch hier die kleine Decksplatte eingeklebt, nachdem ich das Deck schön glatt geschliffen habe.

Mit Epoxydharz und vier 5x70er Edelstahlschrauben ist die Deckplatte an ihren finalen Platz angekommen.

Geliefert wurden auch die beiden Deckel für die Backskisten in der Plicht. Damit konnte ich noch die Ausschnitte dafür machen …

Den restlichen angedickten Harz verwendete ich dafür, um die Schraubenlöcher, die von meinen Hilfs-Schrauben noch da waren zu schließen.

Alle Schraubenlöcher sind nun mit Harz verschlossen.
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6 Antworten zu „Heck, Backskisten & Dies und Das …”.

  1. Avatar von ggcode42bec12104
    ggcode42bec12104

    Sehr schön wie du das Pocketship nach deinen Vorstellungn anpasst. Besonders das Heck gefällt mir sehr gut. Bin gespannt wie du das mit der Mastablage löst, da du ja die Großschot am Heck befestigen möchtest.
    Gruß
    Gerhard

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  2. Hallo Gerhard,
    vielen Dank für Dein Kommentar und Dein Lob 🙂 Die Mastablage werde ich nicht so umsetzen wie beim original Pocketship, sondern werde den Großbaum mit einer Dirk fahren und eine „zusammen klappbare“ Maststütze für den Transport fertigen – ganz klassisch. Ich bin einmal so direkt – der „Überrollbügel“ am Pocketship gefällt mir irgendwie auch nicht.
    Viele Grüße,
    Timo

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Timo,
      mit deinem Überrollbügel hast du recht. Hüpsch ist der nicht aber praktisch. Baum liegt sicher auf, der Mast kann aufgelegt werden (gerade beim Wandersegeln hatte ich oft Brücken, die nur mit gelegtem Mast unterquert werden konnten), man kann eine Leine für Wäsche/Handtücher spannen, Hölzer/Rohre für eine Kuchenbude aufleben usw.
      Praktisch und schön gehen leider nicht immer Hand in Hand.
      Der Übergang von deinem Deck ins Heck gefällt mir gut.
      Weiterhin gutes Gelingen.

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      1. Hallo Frank,
        danke schön 🙂 Ja, praktisch ist das sicherlich, da gebe ich Dir recht! Es muss dann auch später einmal eine Lösung her für eine Kuchenbude, aber das ist die Baustelle von Übermorgen 😉

        Weil Du von Deinen Erfahrungen vom Wandersegeln schreibst … Ein Pocketship hast Du nicht noch neben Deinem anderen Projekt???

        Viele Grüße,
        Timo

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  3. Avatar von Frank Wessel-Kesting
    Frank Wessel-Kesting

    Nein, ein Pocketship nicht. Ich segele neben meinem Contender einen 15er Jollenkreuzer von 1952. Es ist ein Vollholzschiff. Wenn du möchtest kann ich dir einmal den Restaurationsbericht zuschicken.
    Schöne Grüße
    Frank

    Gefällt mir

    1. Hallo Frank,
      ja, den Bericht fände ich wirklich spannend, dass würde mich freuen, wenn du mir den zukommen lassen kannst. Vielen Dank schonmal dafür.
      Viele Grüße,
      Timo

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